Reitausbildung nach den Grundsätzen der klassischen ReitlehreMit besonderem Augenmerk auf ruhige Hände und einem den Bewegungen des Pferdes konformen Sitz, versuche ich meinen Schülern die oft abstrakten Begriffe der Reittheorie auf dem Pferd mit Leben zu erfüllen und in ihnen eine Vorstellung zu erwecken, von dem, was sie erreichen wollen und können. Berücksichtigung finden dabei die Rasse, das Alter, die körperlichen Voraussetzungen und das individuelle Bewegungsschema des Pferdes. Der Unterricht findet in einer ruhigen und entspannten Atmosphäre statt, so dass Pferd und Reiter physisch und psychisch losgelassen arbeiten können. Arbeit an der HandGerade für den noch ungeübten Reiter ist das Erarbeiten der Seitengänge und der versammelnden Lektionen vom Boden aus ein guter Weg, eine Vorstellung und ein Gefühl für die gewünschten Körperbewegungen des Pferdes zu bekommen. Dem Pferd kann ich durch das Einwirken unmittelbar an dem zu bewegenden Körperteil, unbeschwert durch das Reitergewicht, das Verstehen erleichtern und die tägliche Arbeit abwechslungsreicher gestalten. Vorteile, welche man nutzen sollte. Das Vorstellen eines Pferdes am langen Zügel ist schon ein etwas anspruchsvolleres Ziel. Aber nach vielen Stunden Fußmarsch und mit Gefühl und Geduld kann man auch hier gute Resultate erzielen. Freiheitsdressur – ZirkuslektionenAls Zirkusfan und durch die Gestaltung von Schaubildern bin ich während meiner Zeit als Gestütswärter im Haupt- und Landgestüt Marbach durch Vermittlung von Herrn Dr. Cranz in Kontakt mit dem Schweizer Nationalzirkus Knie gekommen. Im Winterquartier konnte ich beim Training einen Einblick in die Ausbildung und die Gestaltung der Zirkusnummern gewinnen. Dank der Erläuterungen von Fredy Knie sen. und Herrn Ali Oulouda, dem langjährigen Stallmeister im Zirkus Knie, bekam ich eine Vorstellung, wie Zirkusnummern aufgebaut werden können. Im Zirkus gibt es keine „reine Lehre“, sondern die Arbeit mit den Tieren ist stark von den individuellen, tier-pädagogischen Fähigkeiten des Ausbilders geprägt. Das Verstehen und die Mitarbeit des Pferdes in der scheinwerferbeleuchteten Vorstellung ist das Ziel, der Weg dorthin viele, für mich faszinierende, Stunden der gemeinsamen Arbeit. Die Freiheitsdressur, das Laufen von verschiedenen Figuren in unterschiedlicher Formation, dirigiert durch Körpersprache und Stimme des Vorführers, basiert auf einem Longen-ABC, in dem die Pferde die einzelnen Elemente Schritt für Schritt lernen. Daraus können dann später verschiedene Programmnummern zusammengestellt werden. Die Zirkuslektionen, wie zum Beispiel Kompliment, Liegen, Sitzen oder das Steigen, werden dann später in diese Nummern eingebaut. In meinen Lehrgängen vermittle ich sowohl die Basisübungen für die Freiheitsdressur als auch den Aufbau der Zirkuslektionen. Springgymnastik für FreizeitreiterDieses Kursangebot richtet sich an jene Reiter, die mit ihrem Pferd kleine Hindernisse im Gelände überwinden, seine Koordination, Konzentration und Beweglichkeit schulen oder ihm etwas Abwechslung im Alltag bieten wollen. Auch wer sich in mehr turniersportlich orientierten Lehrgängen auf Grund seiner Pferderasse, seiner Ausrüstung oder Einstellung etwas deplatziert fühlt, ist hier herzlich willkommen. Dabei ist nicht die Höhe der Hindernisse das Ausschlaggebende, sondern das vertrauensvolle Herangehen von Reiter und Pferd an die neue Aufgabe. Auf einem willig vorwärtsgehenden Pferd fällt das Begleiten über dem Sprung für den ungeübten Reiter viel leichter. Der Reiter bekommt das nötige Grundwissen über die Abstände von Stangen und Hindernissen in Gymnastikreihen, speziell auch für sein Pferd. Diese können abhängig von Größe, Körperbau, Temperament, Galoppade und Arbeitsstand erheblich variieren. In sinnvoll aufgebauten Übungseinheiten werden so Schritt für Schritt der leichte Sitz, die Balance im Sprung und ruhig mitgehende Hände erarbeitet. Der Unterricht erfolgt in kleinen Abteilungen von 2 - 4 Reitern. Das Tragen einer Reitkappe ist für alle Pflicht. |
![]()
|

